Charaktergeschichte Beispiel Thorfinn

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Charaktergeschichte Beispiel Thorfinn

Beitrag  Thorfinn Ragnarsson am Sa März 02, 2013 12:53 pm

Thorfinn Ragnarsson

Thorfinn, geboren in einem kleinen Städchen namens Godvik (in Norvik), als Sohn des Ragnar Skulesson und Katrin Gydasdottir. Der Fjord in dem er aufgewachsen ist nennt sich Byfjorden und schmiegt sich sanft an die Küste. Gleich dahinter erheben sich einige Berge,auf denen ein paar Höfe der ortsansäßigen Bauern stehen. Ein nahezu undurchdringlicher Wald, mit Ausnahme einiger kleiner Pfade, umgibt die Bergreihe mit dem Fjord. Eine seit mehreren Jahren unfertige Burg namens Fredningborg steht am Hang und wacht über Godvik mit seinem kleinen Hafen, in dem immerhin jährlich mindestens 10-20 Schiffe anlegen.Dort lebt der Jarl von Godvik, welcher durch mehrere Plünderfahrten zu einigem Gold gekommen ist..leider nicht genug und so wird die Burg wohl aus Geldmangel nicht zu Lebzeiten des Jarls fertiggestellt werden.

Der Vater, der sich hauptsächlich als Söldner verdingte, war Thorfinn fremd.Es hieß er habe sich weit im Süden,einem Land in dem es immer grünt, in die Dienste eines wohlhabenden Mannes gestellt...Gerüchte...
So kam es das Thorfinn mit seiner Mutter im Haus seines Oheims, Thorleif Skulesson, einem Händler und Pelzjäger, lebte und aufwuchs.
Die Mühen seines Oheims ihm die Grundsätze des Handelns oder die Jagd beizubringen, endeten in einem mäßig erfolgreichen Manne, der Thorleif so gut es ging zur Hand ging. Thorfinn würde wohl nie die Arbeit zufriedenstellend erledigen konnte, dachte Thorleif und nutzte jede Gelegenheit um Thorfinn das Leben eines Söldners schmackhaft zu machen. Nicht zuletzt weil ein Maul weniger zu stopfen eine grosse Entlastung sein würde. So träumte Thorfinn davon in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und so bald er alt genug wäre, die Heimstatt zu verlassen um zu einem Mann zu werden. Es gab zwei Dinge die Ihm sein Oheim eingebleut hatte:
1. Ein Mann der niemandem Dient,also keinen Herrn hat ist ein toter Mann
2. Man wird erst zum Mann,wenn man im Schildwall gestanden und seinen Mut bewiesen hat.

Durch die Händler kamen Geschichten nach Godvik. Eine grosse Dänische Flotte hatte Teile von Northumbria besetzt und sammelte neue Truppen für einen weiteren Eroberungsfeldzug. Zur gleichen Zeit fuhren immer mehr Norvikker Drachenschiffe nach Irland um dort Fuß zu fassen. Es wurde Zeit sich einen Namen oder wenigstens etwas Silber zu verdienen.
Im Frühjahr schiffte sich Thorfinn nach Kaupang ein. Dort traf er auf ein dänisches Langboot, daß sich mit einer kleineren Flotte Richtung Irland aufmachte. Raubend und plündernd fuhr Thorfinn mit den Schiffen die englische Küste hinunter bis sie schliesslich in Dublin ankam. Doch dort war kein Land und kaum Silber zu eringen. Er diente unter einem Dänen namens Ragnall, der von Schlacht zu Schlacht zog, es aber nicht schaffte die Iren endgültig zu besiegen. Nachdem seine Schiffsbesatzung in einer Schlacht besiegt und vernichtet wurde konnte er sich mit einigen Überlebenden nach Wexford durchschlagen und von da aus mit dem Schiff nach Lundene. Die hier lebenden Sachsen wollten ihr Land zurück und kämpften verbissen mit den dänischen Besatzungstruppen. Thorfinn schloss sich einem kriegerischen Jarl namens Halfdan an, der seine Truppen und ihn in zahlreichen Schlachten zum Sieg führte. Schließlich aber fiel Halfdan und Thorfinn war wieder einmal ohne Herr. Er ging zurück nach Lundene und zog mit dem Händler Thorkill, der Sklaven handelte, Richtung Byzanz. Hier sollte sich doch viel Silber verdienen lassen und so war es dann auch. Sechs Jahre nachdem er seine Heimat verlassen hatte, traf er in Byzanz ein. Mittlerweile hatte er ein Kettenhemd, einen Helm sowie ein Schwert. Er war zu einem Mann geworden.
Er heuerte für 1ne Dienstzeit in der Warägergarde an, welche ihn zu Kämpfen bis tief ins Landesinnere führte. Im zweiten Jahr traf er auf seinen Vater, der ebenfalls (ohne Thorfinns Wissen) in der Garde diente. Die Freude war groß und Thorfinn lernte endlich den lange vermissten Vater kennen. Dieser hatte Geschichten zu erzählen, daß Thorfinn nur noch staunen konnte. Es war eine glückliche Zeit. Sein Vater an seiner Seite, der Sold gut und die Weinvorräte unerschöpflich.
Als sich die Dienstzeit dem Ende zuneigte, wurde Ragnar Skuleson in einer Schlacht so schwer an Bein und Auge verletzt, daß ein weiterer Dienst mit der Waffe unmöglich war. Thorfinn schied ehrenhaft aus seinem Dienst aus und begleitete seinen Vater in die Heimat, wo er seinen Lebensabend am Herdfeuer Thorleifs verbringen sollte. Der ersparte Sold würde dem Vater reichen einen Lebensabend ohne Hunger verbringen zu müssen.


Während seiner Abwesenheit und dem Tod der Mutter Thorfinns, wurde von Thorleif die junge und talentierte Hjördis Livsdottir als Pelzjägerin eingestellt. Thorleif war nun auch nicht mehr der Jüngste und die kalten, nassen Nächte im Freien bei der Jagd setzten dem alten Oheim langsam zu. Außerdem brauchte er jemanden,der sich um sein Herd und Heim kümmerte.

Kurz nachdem sie Zuhause angekommen waren, wurde Thorfinn Huskarl des Jarls von Godvik. Der alte Jarl wurde immer gebrechlicher. Die Jahre der Heerfahrten waren für ihn gezählt.
Wehmütig blickte Thorfinn den davon segelnden Schiffen hinterher, die auf Beutezug gingen und das eine oder andere mal nicht wieder heim kehrten. Umsomehr feierten er und seine Freunde, Grimar, Hakon und die inzwischen liebgewonnene Hjördis die Rückkehr der schon als überfällig geltenden Torben Halgarsson und Leiknir Haraldsson.

Mit 27 Jahren starb bei einer Jagd sein Onkel und sein Vater. Der Oheim hatte seine schwindenden Kräfte im Metrausch überschätzt und sich mit einer trächtigen Seekuh angelegt. Sein Vater wollte ihm helfen, war aber durch die Verkrüppelungen und den Rausch des Mets etwas unbeholfen und stürzte ins eiskalte Meer.
Der Oheim wurde noch am selben Tag tot angespült, doch der Körper des Vaters wurde nie gefunden...
Nachdem auch noch der kinderlose Jarl starb, waren nun Hjördis und Thorfinn ohne Heim und Obdach. Die umliegenden Jarle warfen ein gieriges Auge auf den schönen Ort und die nun herrenlose Burg, Fredningborg.
Die Unfreiheit, den Hunger und vielleicht den Tod vor Augen, erlagen sie den Erzählungen Torbens, der von einer Insel im Süden namens Fjoreholm berichtete, wo ein jeder ein neues Zuhause unter der Führung des Hetmanns Hjassir Fjoreson finden konnte.
Also machten sich Torben, Leiknir, Hakon, Grimar, Hjördis und Thorfinn mit einem kleinen Schiff in Richtung Süden auf,um eine neue Heimat und Abenteuer zu finden...

Nach einigen Fahrten unter Hjassir Fjoreson,die ihn unter anderem nach NeuFreystadt, Nyland und die Drachenlande geführt hatten schlug Thorfinn sich des öfteren gegen die Wilden und Haralds Mannen auf Fjoreholm. Kurz vor dem Besuch des Winterthings des GrossenHeeres bekam er zusammen mit Hjördis ein Stück fruchbares Land in der Nähe des Hofes von Hjassir, seinem neuen Hetmann. Dort errichtete er ein stattliches Langhaus mit Hilfe der restlichen Godviker. Schnell war auch ein kleines Lagerhaus für Waren und Felle, sowie ein kleiner Schafstall fertig. Es schien alles gut zu werden...
Dann wurde er bei der Fenriswache, mit 3 anderen, zum Huskarl des Hetmannes erhoben.

Jedoch dachten die überlebenden Godviker immer öfter an eine Rückeroberung der Heimat. Ein anderer Jarl namens Jvar Egilson herrschte nun über das Land und lebte auf Fredningborg. Er hatte die meisten Godviker unterjocht und versklavt und herrschte mit eiserner Hand.
Am Winterthing des Heeres nahmen die Pläne gestallt an. Die Godviker und noch einige andere wurden von Hjassir aus ihrem Eid entbunden. Es wurden Männer im Untergrund rekrutiert und für die Sache gewonnen. Im Sommer darauf führte Thorfinn eine gesammte Schiffsbesatzung nach Godvik und trieb Jvar und seine getreuen aus den Hallen Godviks. Es wurden alle dahin gerafft, ohne Gnade.
Jetzt herrscht Jarl Thorfinn, Sohn Ragnars über Godvik. Die Stadt ist wieder in den Händen der wahren GODVIKER!
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Re: Charaktergeschichte Beispiel Thorfinn

Beitrag  Thorfinn Ragnarsson am Sa März 02, 2013 1:12 pm

Obwohl es vor allem Svear (Schweden) waren, die über die Rus nach Miklagard gingen, um in der Warägergarde zu dienen, habe ich mich dazu entschlossen meinen Norweger dorthin zu schicken. Das ist als Beispiel zu sehen, daß in der Chargeschichte eines "Godvikers" einiges möglich ist.

Macht euch Gedanken über die Vorgeschichte.
Je nach Beruf, Gesellschafts-/Familienstand oder besuchte Orte, ändert sich evtl. auch die Ausstattung des Chars.
Ein Händler wird schönere Kleidung (auch OT teurere) haben als ein Möweneisammler. Ebenso wird ein Mann, der nur in Irland gekämpft hat, keinen slawischen Helm tragen.
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