Unsere Sippe

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Unsere Sippe

Beitrag  Thorfinn Ragnarsson am Sa März 02, 2013 1:36 pm

Infos über unsere Sippe:


Wann hat sich die Sippe gebildet? Und welche Spielphilosphie(n) verfolgt die Spielergruppe?

Die Sippe "Godvik" hat sich im Heer 2009 gebildet. Die Mitglieder bestehen Teils aus Neuen, Teils aus langjährigen Heeresspieler verschiedener Gruppen.
Wichtig für uns ist,daß sich jeder (Kämpfer,Barde,Gode,Schreiber,Magd,Heiler usw) in der Sippe voll entfallten kann, sowie Rückhalt und Zuspruch findet. In Kleidung und Ausrüstung sowie Lagerambiente usw. , versuchen wir unseren historischen Vorbildern so nahe wie möglich zu kommen. Wir spielen nach dem DKWDK-Prinzip.

Einzugsbereich und Alter. Wieviele Mitglieder hat die Sippe?

Name: Godvik
Heimatland OT: BW,Hessen,Schweiz,Frankreich...
Heimatland IT: Norvvik (Norwegen)
Mitglieder: ca.10 - 25 Personen, zwischen 16 - 35 Jahre
Hetmann: Hetman Childila Dieser Char existiert in unserer Sippe nicht mehr
Anführer: Jarl Thorfinn "der Hässliche" Ragnarsson

Vor welchem realen Hintergrund spielen wir? Landstrich, Götterwelt, zeitliche Epochen? Und wo findet man die Länder/Landstriche der Sippe? Mittellande? Südlande?

Wir spielen eine Sippe/Gefolgschaft von Nordleuten um 950 n.C. . Die meisten von uns sind Norweger,aber es gibt auch Dänen, Svear und freigelassene Sklaven, die in der Sippe leben.
Godvik ist eine Ortschaft in Norvvik (Norwegen). Sie liegt in einem Fjord namens Byfjorden(ca 60km westlich des heutigen Bergen).
Die Götterwelt entspricht dem Pantheon der "Wikinger". Wir bezeichnen uns als asengläubig.

Wieviele Veranstaltungen organisiert die Gruppe im Jahr (Hier sind nicht nur Heeresveranstaltungen gemeint)?

Wir veranstalten im Jahr ca 2-4 Cons, die meistens nur für geladene Gäste und Mitglieder zugänglich sind. Hierbei handelt es sich um Things, Hochzeiten und "Volksfeste" unserer Sippe. Zudem besuchen wir noch ca 2-4 "Fremdcons".

Wie sehen uns die Anderen, Außenstehenden?

Es gibt wohl positive und negative Meinungen über Godvik und das Heer, da es schwierig ist an uns ran zu kommen und wir oft etwas barsch auf Fremde reagieren. Hierbei wird leider häufig IT mit OT verwechselt.
Man kann uns leiden oder nicht. Wer in den Genuss unserer IT-Gastfreundschaft kommt, wird schnell merken, dass wir nicht immer nur die bösen Haudraufs sind.
Ein harter Ton und gemeinsames Feiern. IT-Brüderlichkeit und Zusammenhalt sind uns sehr wichtig. One-man-heros und Profilneurotiker sind bei uns falsch.


Zuletzt von Thorfinn Ragnarsson am Sa Mai 28, 2016 9:22 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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Re: Unsere Sippe

Beitrag  Thorfinn Ragnarsson am Sa März 02, 2013 1:47 pm

Eroberungsgeschichte:



Beim ersten Sonnentag des Frühlings schickte Thorfinn Ragnarsson Boten aus um die überlebenden Godviker,sowie die zahlreichen dazu gewonnenen Kämpfer zusammen zu rufen.Toke Gormson zog mit und stellte sein Schiff für die Überfahrt nach Norvikk zur Verfügung.Wir waren genug um das große Schiff zu bemannen.Es sollte reichen um zu siegen...es mußte reichen...mehr Klingen waren nicht zu bekommen.
Zwei Wochen dauerte es bis alle beisammen waren.Alles erfahrene Männer und Frauen.Leute der Lendermannen , Freie, noch ohne einen Herren, sowie Streiter des Roten Stiers schlossen sich zu einem Kriegerhaufen zusammen, der entschlossen und waffenstarrend das schmucke Schiff bemannte.Ziel war zunächst der Hafen der Gemenskap Tyr im Svearreich.Für einen Beutel Gold (10 schwere Goldstücke) versprach uns der Jarl seinen Beistand und führte uns über die Berge ins Hinterland Godviks.
Eingeschleuste Godviktreue Spione hatten uns den Wachplan der Festung besorgt.Einige von uns legten danach, als Händler getarnt, im Hafen an und mischten sich unter die Leute.Entscheidende Informationen galt es heraus zu bekommen. Truppenstärke, Bewaffnung und Rüstung der Streitkräfte und vor allem der Aufenthaltsort des Jarls Ivar Egilsson waren sehr wichtig für das Gelingen unseres Vorhabens.
...Wenn der Jarl stirbt,stellen seine Männer den Kampf ein...

Als alle Informationen gesammelt waren,legte das Schiff ab und holte die Söldner in einem etwas entlegenen Fjord, wo sie unentdeckt lagerten,ab.Eine Woche später war es zurück und legte unbeheligt,da bekannt,im Hafen erneut an.Kaum am Landungssteg festgemacht überrumpelten die Söldner die wenigen Wachen am Kai und steckten ein kleineres Schiff in Brand.Sie fingen an mordend und plündernd durch die Gassen zu ziehen.Die Wirkung blieb nicht aus.Schnell erschallte das Horn,daß zu den Waffen rief.Mindestens 35 bewaffnete Krieger stürmten aus der Festung in Richtung Hafen um die Invasoren ab zu wehren.Die Söldner hatten genau damit gerechnet und bildeten nun in der engen Strasse zur Burg einen Schildwall.Das Schlachten begann.
Das war die Gelegenheit,denn die restlichen Kämpfer um Thorfinn dem Hässlichen waren auf schmalen Pfaden durch den Wald, hinter die Burg gelangt.Fredningborg hatte einige Schwachstellen.So war die dem Hafen abgeneigte Seite des Ringwalles nicht fertig und nur 2,5 Meter hoch.Schnell war er erklommen und die Schwerter und Äxte der Befreier wüteten unter ihren überraschten Feinden innerhalb des Rings.Einige von ihnen waren gerade dabei ihre Kettenhemden über zu streifen.Sie wurden in Stücke gehackt,bevor sie ihren Kopf heraus brachten.Ein großer Hühne wurde von einem gewaltigen Schlag vom Scheitel bis zum Schritt aufgeschlitzt.Ein anderer stand,durch einen Pfeil der durch sein Auge ragte,festgetackert an einer Holzwand und röchelte vor sich hin.Ein wahres Blutfest!
Der Jarl,Ivar Egilson , stand in seinem Nachthemd mit der gezogenen Klinge im Schlafgemach, als Thorfinn "der Hässliche" Ragnarson mit seiner Axt Drakkentod die Tür einschlug.Der Jarl stürmte auf ihn zu, daß Jarlsschwert von Godvik in der Hand, wurde aber von der geworfenen Axt empfangen,welche Thorfinn mit einem mächtigen Schwung ihm entgegen schleuderte . Sie traf ihn mitten im Gesicht , spaltete sein Haupt und warf ihn zurück auf seine Schlafstatt.Er lag röchelnd in einer Blutpfütze und sah nur noch wie Thorfinn mit gezogenem Sax grinsend auf ihn zu kam...Ein schnelles Ende, welches Thorfinn seitdem immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubert,wenn er "RÜSTEN!!!" befiehlt und auf die Helmpflicht aufmerksam macht.
Es heißt,daß Thorfinn dem Jarl Ivar, noch wärend dieser mit dem Tod kämpfte den Hodensack abschnitt und ihn seither als Tabakbeutel verwendet...
Thorfinn eilte mit dem abgetrennten Kopf und seinen Männern Richtung Hafen um dem Blutvergiessen ein Ende zu bereiten.Die übrigen 6 Krieger des toten Jarls hielten inne und streckten die Waffen,als sie sahen das ihr Herr tot war.Sie wurden trotzdem gemordet.Von den tapferen Söldnern waren kaum noch welche am Leben.Odin hatte sich an diesem Tag viele mutige Männer zu sich geholt.
Der Kopf des Jarls wurde zur Warnung am Hafen auf eine Lanze gespießt.Dort hängt er noch immer.

Nach der Rückeroberung ging der Wiederaufbau los.König Harald Harfagri (Schönhaar) bestätigte bald seinen neuen Jarl und somit hatte alles seine Richtigkeit.Die vorgelagerte Insel Sture Uf wurde wie zu alter Zeit zur Hersirschaft erklärt und der dort geborene freie Karl Arn Hanson kurzerhand zum Hersir erhoben.Ebenso wurde Toke Gormsson ,der die Geschäfte in der Stadt Godvik von nun an in den Händen halten sollte, Hersir.Jeder Beteiligte hatte außerordentlichen Mut und Geschick im Kampf gezeigt.Wer kein Geschick mit Waffen hatte,tat was er am besten zum Gelingen beitragen konnte und das war nicht minder so viel Wert!


Jeder überlebende wurde mit Silber aus der Schatztruhe Godviks belohnt.Ebenso durften die Sieger sich das Vieh und die Habseeligkeiten der Ivar -treuen aneignen.Viele Frauen und Männer wurden versklavt und arbeiten teilweise heute auf den Höfen in Godvik. Andere wurden verkauft oder getötet.
Jeder der Thorfinn treu gefolgt ist und ihm weiterhin dienen will hat Anrecht auf ein Haus in der Siedlung und kann sich in Godvik niederlassen.Leere Häuser und Höfe gibt es ja genügend


Zuletzt von Thorfinn Ragnarsson am Sa März 02, 2013 1:48 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Unsere Sippe

Beitrag  Thorfinn Ragnarsson am Sa März 02, 2013 1:48 pm

Gründungsmythos:


Vor langer, langer Zeit, als die Weltenesche noch ein junger Baum war, herrschten über das Stückchen Erde, das heute Godvik genannt wird die Unterirdischen. Obwohl sie die meiste Zeit unter der Erde verbringen, pflegten sie damals des öfteren bei Nebel auf der Erdoberfläche zu wandeln. Sie liebten es in den Fluten des Byfjörd zu baden und in den Höhlen innerhalb der Hügel um Godvik zu spielen.
Der König der Unterirdischen war König Gjöre Lumsk. Sein Reich umfasste schon seit Jahrhunderten mehr Untertanen, als die des zu dieser Zeit grössten Jarls in Midgard.
Er hatte zwei Töchter. Eine der beiden hieß Gjöre Flor, die andere Gjöre Flot.
Gjöre Flor hatte langes weizenblondes Haar und kornblumenblaue Augen. Wenn sie des Nachts über die Wiesen tanzte, wurde der Boden unter ihr fruchtbar und ertragreich und am nächsten Morgen wuchsen goldene Ähren gen Himmel wo sie die Erde berührt hatte.
Gjöre Flot hingegen, hatte schwarzes Haar und ihre Augen schimmerten in silbernem Grau wie die Fische im Meer.
Wenn der Byfjörd zu viel oder zu wenig Wasser führte, sorgte sie für Gleichgewicht und viele Fische aus dem Meer fanden den Weg in den Fjord. Gjöre Flot hatte ein Haustier. Es handelte sich um einen riesigen Kraken namens Dybden. Er lebte in einer Höhle unter Wasser nicht weit entfernt des Fjords. Niemand konnte ihn besänftigen außer Gjöre Flot. Nur ihr alleine folgte er und er teilte mit ihr alle Launen.
Der König selbst war sehr listenreich und verstand sich gut aufs Verhandeln. Man sagt, dass die erfolgreichsten Händler aus seinem Geschlecht stammen.
Eines Tages zog Kniva mit seinen beiden Brüdern Tjelfe und Björn und seiner Frau, sowie mit seinen 2 Kindern in Gjöre Lumsks Lande auf der Suche nach erträglichem Land wo er und seine Familie sich niederlassen könnten. Als sie das Land gefunden hatten, errichteten sie ein kleines Lager und schon am nächsten Morgen begannen sie mit dem Bau des Wohnhauses.
Doch irgendwas schien an diesem Tag nicht mit rechten Dingen zu zu gehen. Alle Nägel die ins Holz getrieben wurden, verbogen sich auf der Stelle und, das Holz splitterte. Der Bau ging mühsam voran und am Abend blickten alle erschöpft und enttäuscht auf das kümmerliche Stück, das sie an diesem Tag geschafft hatten. Müde legten sich alle auf ihre provisorischen Nachtlager und schliefen sofort ein.
Doch eines der Kinder hatte in dieser Nacht einen Traum. Ihr Name war Unn. Sie sah am Rande eines Hügels eine junge Frau stehen die ihr zulächelte. Sie hatte langes blondes Haar und kornblumenblaue Augen und sie sprach: "Sag deinem Vater er möge das Haus an anderer Stelle bauen. Es liegt genau über meiner Schlafstätte und ich fürchte es könnte einstürzen und mir auf den Kopf fallen. Wenn du das tun willst, soll all die Erde die du bepflanzt fruchtbar sein und du und deine Nachkommen sollt immer gute Erträge haben."
Dann verschwand sie und zurück blieb nur ein Nebelschleier.
Als Unn am nächsten Morgen erwachte lief sie sogleich zu ihrem Vater und berichtete ihm von ihrem Traum, doch er wollte nicht auf sie hören.
Der Bau an dem Wohnhaus ging weiter und nach einigen Tagen harter Arbeit war es fertig. Doch als die Familie das Haus betrachtete stürzte es plötzlich in sich zusammen. Kein Stein wollte auf dem anderen bleiben.
Kniva hielt dies für einen Zufall und begann das Haus an der selben Stelle erneut zu bauen. Anfangs passierte gar nichts, doch eines Tages begab es sich, dass Unn in den Wald geschickt wurde um Pilze zu sammeln. Da zog plötzlich dichter Nebel auf und Unn sah die Hand vor Augen nicht mehr. Plötzlich hörte sie in der Ferne die Stimme ihres Vaters und wollte ihm entgegen laufen, doch sah sie nicht, dass sie direkt auf eine Felsspalte zuging und stürzte hinunter. Der Nebel löste sich auf und des Abends wartete die Familien auf ihre kleine Tochter, doch sie kam nicht wieder. Am nächsten Morgen fand man ihre Schürze auf der Schwelle liegen und daneben eine kleine blaue Kornblume. Da bedachte Kniva noch ein mal den Traum seiner Tochter und beschloss das Haus an anderer Stelle zu bauen. Diesmal ging der Bau wunderlich schnell von statten und bald stand ein wunderschönes Häuschen mit einem kleinen Feld auf dem es vor lauter Weizen nur so golden strahlte.Die Tochter jedoch kam nicht wieder. Da war Kniva wütend und beschloss nie wieder auf den König und die seinigen zu hören. Die Familie wollte seit diesem Tag nie wieder richtig froh sein.
Nach langer Zeit beschloss die Familie einen Stall zu errichten um ein paar Tiere zu halten die sie zuvor in der Wildnis gefangen hatten. Sie begannen sogleich mit dem Bau. In der darauffolgenden Nacht hatte sein Sohn Thjure einen Traum. Ihm begenete am Strand eine junge Frau mit schwarzem Haar und silbergrauen Augen. An der Hand führte sie seine kleine Schwester Unn. Sie sprach: Sage deinem Vater er möge bitte den Stall neben dem kleinen Felsen bauen, der wie ein Fuß aussieht. Wenn er dies tun will, so sollen deine Netze und die deiner Nachfahren immer voller Fische sein und ich will euch vor Flut und Trockenheit bewahren."
Am nächsten Morgen erzählte auch Thjure seinem Vater von seinem Traum. Doch dieser ward so verbittert, dass er nicht auf ihn hören wollte. Er baute den Stall an die von ihm bestimmte Stelle und wieder geschah für den Anfang nichts. Doch zwei Tage später schickte man Thjure an den Fjord zum fischen. Er saß dort lange Zeit und blinzelte in die Sonne, als plötzlich etwas gewaltiges an seiner Angel zog. Er versuchte diese einzuholen, doch es mochte ihm nicht gelingen. Ein riesiger Fangarm tauchte aus den Fluten auf und zog ihn mit sich in die Tiefe.
Als Thjure am Abend vom Fischen nicht zurück kam, ahnte Kniva bereits was geschehen war. In ungestümer Wut rannte er nach draußen und schrie mit erhobener Faust und stieß Verwünschungen gegen den König der Unterridischen aus. Er tat dies so lange, bis ihm die Stimme versagte und er zu Boden sank. Plötzlich blidete sich Nebel vor ihm und vor ihm stand der König selbst, an der linken hand Thjure, an der rechten Unn und er sprach.
"Deinen Kindern geht es gut, doch weil du nicht auf mich hören wolltest bleiben sie bei mir. Dies ist mein Reich und über die Gesetze hier bestimme ich. Doch wenn du deine Kinder wieder haben möchtest, so will ich dir eine Möglichkeit gewähren sie wieder zu bekommen:
Baue den Stall direkt neben den Stein, der wie ein Fuß aussieht, lege Weizenfelder auf den Hügeln an und errichte eine Burg auf den Klippen dort oben. Mögen sich du und deine Nachfahren an folgende Gesetze halte, die die meinen sind:
1. Wer des Nachts bei Nebel durch meinen Wald wandert möge ein rotes Licht bei sich tragen und die Augen schließen sobald er unseren Gesang vernimmt, sonst werde ich ihn mitnehmen in mein Reich.
2. Wer am Fjord fischen will, darf dies nur so lange gemacht werden bis die letzte Flut abebbt.. Bevor er seine Netze auswirft möge er auf einer Flöte eine Melodie spielen um den Kraken zu besänftigen. Sonst wird dieser ihn in die Tiefe ziehen.
3. 1 mal im Jahr sollen alle die auf meinem Land leben ein großes Fest veranstalten. Damit ich un die meinigen mit euch feiern können, sollt ihr eine große Fuhre mit Brot, Honigwein und Fleisch, dass ihr selbst hergestellt habt in die Felsspalte versenken, in der deine Tochter verschwand. Dann soll ein Los zwischen allen jungen Frauen entscheiden und der Auserwählten sollen die Augen verbunden werden und sie soll begleitet vom Hetmann an die Felsspalte geführt werden. Der Hetmann soll mit geschlossenen Augen an der Felsspalte warten und er darf kein Wort sprechen. Die Auserwählte darf niemals die Augen öffnen oder sprechen. Sie wird eine wundersame Melodie aus der Tiefe hören und soll dazu singen oder tanzen. Wenn die Melodie verklungen ist, soll sie zurück geführt werden und darf sich niemals umdrehen, sonst werde ich sie in mein Reich holen. Wird sie aber tun was ich sage, so soll sie mit Fruchtbarkeit gesegnet sein.
Wenn du all dies tun willst, so wirst du deine Kinder wieder bekommen, eure Fischernetze sollen immer voll sein, eure Felder immer voll bewachsen mit goldenen Ähren und jeder Hetmann der aus deinem Geschlecht entspringt soll mit Listigkeit gesegnet sein.
Wirst du mir dies versprechen, Kniva ?"
Kniva nickte und der König und seine beiden Kinder verschwanden im Nebel.
Am nächsten Morgen klopfte es an der Tür und beide Kinder standen gesund und munter davor. Die Familie herzte und küsste sie und Kniva begann sogleich den Stall zu versetzen und schrieb die Gesetze des Königs nieder.
Nach einiger Zeit entstand aus Knivas Familie ein kleines Dorf und Thjure war der Hetmann. Die Felder auf den Hügeln rund um Godvik waren voll bewachsen und die Netze der Fischer waren stets gefüllt. Wenn der Hetmann sich einem Kampf stellen musste so ging er stets als Sieger hervor. Auf den Klippen ragte stolz eine Burg empor die der Hetmann bewohnte. Jedes Jahr wurde ein Fest abgehalten so wie es sich der König gewünscht hatte und alle hielten sich an seine Gesetze. Bis zum heutigen Tag, ist das Land um Godvik, fruchtbar, die Fischernetze voll und ein jeder Hetmann, der aus dem Schoß des Dorfes kommt mit Listigkeit gesegnet und die Gesetze des Königs werden bis heute befolgt.
Der Kraken ward nicht mehr gesehen und auch kein Kind verschwand mehr. Neben einem kleinen Stall steht noch heute der Felsen, der wie ein Fuß aussieht. Obwohl man von dem König der Unterirdischen und seinem Gefolge nie mehr etwas gesehen hatte, glauben auch heute noch alle Godviker das sie da sind, denn manchmal zieht um den Felsen Nebel auf, manchmal brodelt das Wasser im Fjord und es scheint als würde ein Riesiger Schatten darunter tauchen und manchmal hört man des Nachts aus dem Wald leisen Gesang...
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